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FC Augsburg: Klassenerhalt wäre das i-Tüpfelchen
Augsburger Allgemeine am 24.01.2012 um 13:37 (UTC)
 Manager Andreas Rettig will sich im Sommer mit dem Klassenverbleib beim FC Augsburg verabschieden. Im Interview spricht er über seine eigene und die Zukunft des Vereins.
Die Rückrunde begann für den FC Augsburg mit einer bitteren 0:1-Pleite beim Abstiegskonkurrenten SC Freiburg. Der FCA ist wieder Tabellenletzter, Sie vermissten «Leidenschaft». Welche Reaktion erwarten Sie am Samstag im Kellerduell gegen Kaiserslautern?

Rettig: "Die Mannschaft war sehr selbstkritisch und weiß, dass sie es gegen Kaiserslautern besser machen muss. Davon sind wir alle überzeugt."
Sie sagten, Sie verspürten in Augsburg die «größte Jobzufriedenheit» in Ihrer Manager-Laufbahn. Warum gehen Sie dann im Sommer?

Rettig: "Die Lebensplanung meiner Frau und mir hatte nicht vorgesehen, dass wir sechs Jahre in Augsburg bleiben würden. Es war klar, dass wir irgendwann zurück ins Rheinland gehen."

Was möchten Sie bis zu Ihrem Abschied noch erledigen?

Rettig: "Das Wichtigste ist der Klassenerhalt. Das wäre - in dem Wissen um unsere Möglichkeiten - das i-Tüpfelchen auf eine tolle Zeit."

Befürchten Sie nicht, zur sogenannten «lahmen Ente» zu werden?

Rettig: "Nein, überhaupt nicht. In der Kommunikation mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Bircks, dem Präsidenten Walther Seinsch und Trainer Jos Luhukay hat sich nichts geändert. Die Entscheidungen werden in dem Kreise getroffen. Da hatte mein Wort früher natürlich mehr Gewicht, denn die strategischen Dinge bringe ich jetzt nicht mehr so mit auf den Weg. Aber ich bin weiterhin in alles involviert. Nein, 'lame duck' trifft die Sache nicht."

Das belegen wohl auch die zahlreichen Vertragsverlängerungen mit den Torhütern Jentzsch und Amsif oder Feldspielern wie Callsen-Bracker, Oehrl, Verhaegh, Werner, Sankoh und de Jong.

Rettig: "Ich arbeite weiterhin so, als wenn ich auch die nächsten fünf Jahre hier wäre. Mein Ziel ist nicht, mit Blumensträußen und Hurra-Rufen verabschiedet zu werden, sondern ich möchte, dass der Verein am Saisonende gut aufgestellt ist."

Kann der FCA in der Bundesliga besser leben als in der 2. Liga?

Rettig: "Jeder Verein steht in der Bundesliga besser da, weil er einfach mehr Geld im Portemonnaie hat. Entscheidend ist, wie man damit umgeht. Wenn das Mehr dazu führt, auch mehr Risiko einzugehen und unvernünftige Dinge zu tun, wird es zu einer Belastung. Das haben viele Vereine leidvoll erfahren, man denke an Ulm, Waldhof Mannheim oder Rot-Weiß Essen. Wir planen so, dass nichts zusammenbricht, dass kein Mitarbeiter Sorge um seinen Arbeitsplatz haben muss."

Die Transferperiode läuft noch bis Ende des Monats. Können Sie ausschließen, dass der FC Augsburg in Panik gerät und sich doch noch zu etwas Unvernünftigem auf dem Spielermarkt hinreißen lässt?

Rettig: "Ich kann nicht ausschließen, dass wir noch etwas machen werden, aber unvernünftige Dinge kann ich ausschließen. Wir werden den sogenannten Mechanismen der Branche trotzen. Der FC Augsburg ist am Beginn seiner Reise, sich im Profifußball fest zu etablieren. Dazu gehören Rückschläge. Es gibt keinen Ersatz für wirtschaftliche Vernunft. Wir sind seriöse Kaufleute, wir lassen uns nicht treiben."

Präsident Seinsch sagte vor Saisonbeginn, Jos Luhukay könne alle 34 Spiele verlieren, ohne entlassen zu werden. Ist der Trainerwechsel als letztes sportliches Mittel auch in der Rückrunde ein Tabu?

Rettig: "Während meiner Amtszeit kann ich eine Trennung von Jos Luhukay ausschließen. Und da ich weiß, wie Peter Bircks und Walther Seinsch ticken, bin ich mir absolut sicher, dass unser Trainer auch in Zukunft ruhig schlafen kann."

Wird sich der FC Augsburg mittelfristig auf ein Dasein an der Schwelle zwischen erster und zweiter Liga einrichten müssen?

Rettig: "Ja, Vereine wie Freiburg, Bochum oder Kaiserslautern sind unsere Kragenweite. Die gehen auch mal rauf und runter. Unsere vielen Vertragsverlängerungen sind da genau das richtige Signal."

Inwiefern?

Rettig: "Es kann auf der Zielgeraden ganz wichtig sein, wenn die Spieler wissen, dass sie von einem Abstieg keinerlei persönliche Vorteile haben, sondern weniger im Portemonnaie. Denn wenn wir in der Bundesliga bleiben, werden wir keinem Spieler Geld abziehen."

Der FC Augsburg ist demnach gewappnet für den Fall des Abstiegs?

Rettig: "Ja. Alle Spielerverträge bei uns sind leistungsbezogen. Und auch bei unseren Partnern haben wir bei den Erstliga-Konditionen nicht versucht, den letzten Euro herauszuholen. Wir haben auch Wert auf Top-Zweitligaverträge gelegt, das heißt vereinfacht: Mir sind 20 000 Euro in der zweiten Liga mehr wert als 80 000 in der ersten. Wir sind vorbereitet für den Fall X."

Jan Moravek ist bislang der einzige Zugang im Winter. Was versprechen Sie sich von der Leihgabe des FC Schalke?

Rettig: "Uns fehlte in der Hinrunde Torgefahr aus dem Mittelfeld. Jan hat seine Fähigkeiten im Offensivbereich. Er geht in die Spitze, ist torgefährlich, kann den Pass zum Tor spielen. Er hilft uns sicher."

Wie hoch wäre die Leistung von Jos Luhukay zu bewerten, wenn er mit dieser Mannschaft den Bundesligaverbleib erreichen würde?

Rettig: "Dann werden wir unserem Trainer ein Denkmal setzen. Aber das bekommt er ohnehin, wenn er hier mal aufhört. Ganz klar, Jos Luhukay ist hier neben Präsident Seinsch der Vater des Erfolges."

Was zeichnet Jos Luhukay aus?

Rettig: "Er ist unglaublich loyal. Er ist fachlich unumstritten. Er hat eine große Gabe in der Mannschaftsführung. Und er identifiziert sich mit der Vereinssituation. Er schreit nicht pausenlos nach neuen Spielern, um sich damit selbst ein Alibi zu beschaffen. Ich bin mir sicher, dass der FC Augsburg für ihn nicht die Endstation ist."

Bis wann sollte Ihre Nachfolge geregelt sein?

Rettig: "Die Entscheidung treffen Peter Bircks und Walther Seinsch. Sie haben mich zu dem einen oder anderen Kandidaten befragt. Ich sehe keinen Druck, dass mein Nachfolger morgen präsentiert werden müsste, zumal der Trainer auch im nächsten Jahr Jos Luhukay heißen wird."

Welche neue berufliche Herausforderung streben Sie nach dem FCA an?

Rettig: "Ich habe keine neue Aufgabe vor meinem geistigen Auge. Meine Frau verdient ordentlich. Und Statussymbole wie die dicke Uhr, der dicke Wagen oder Designerklamotten bedeuten mir nichts. Dann hat man nach 20 Jahren im Fußball diese Freiheit, ohne neuen Job aufzuhören. Es ist mir nicht leicht gefallen, das hier in Augsburg aufzugeben. Aber ich glaube, es ist nach sechs Jahren gut, mal wieder etwas Anderes zu machen, was nicht unbedingt im Fußball sein muss."

Könnte es auch wieder die 2. Liga sein? Oder möchten Sie nach Freiburg, Köln und Augsburg endlich mal Champions League spielen?

Rettig: "Ich definiere meine Jobzufriedenheit nicht über die Spielklasse. Es kann auch Rot-Weiß Essen sein, für den Club hatte ich schon immer ein Faible. Etwas zu entwickeln - wie damals in Freiburg und aktuell in Augsburg - hat mir schon immer Freude gemacht."

Wenn Sie heute einschlagen könnten, dass Augsburg am Saisonende 16. wird und die Relegationsspiele erreicht, würden Sie das tun?

Rettig: "Ja. Wenn wir es schaffen würden, mit dem kleinsten Etat zwei Mannschaften in der Bundesliga hinter uns zu lassen und damit noch eine Chance auf den Ligaverbleib gegen den Dritten der 2. Liga zu haben, wäre das ein Etappenziel, das aller Ehren wert wäre." dpa
 

Breitner knallhart: FCA steigt ab, "tut mir leid"
Dennis am 24.01.2012 um 13:17 (UTC)
 München - Wenn es nach Weltmeister Paul Breitner geht, steht der Abstieg des FC Augsburg bereits nach 18 Spieltagen so gut wie fest. Er erinnert daran, dass er es vorhergesagt hat.

Nach dem 0:1 beim SC Freiburg ist der FC Augsburg knallhart am Tabellenboden gelandet. Die Lichtblicke: Es stehen noch 16 Spiele aus, der Abstand ans rettende Ufer ist gering (drei Punkte bis zu Platz 15), und das Transferfenster ist noch geöffnet. Schafft der Aufsteiger also doch noch den Klassenerhalt?
"Nein", sagt Weltmeister Paul Breitner im "Blickpunkt Sport" knallhart, "aber ich habe das nach fünf Spieltagen schon gesagt. Nicht, wenn einer mit so wenig Euphorie in die Saison reingeht und der Schwung nicht da ist."

20 bis 25 Punkte hätte die Mannschaft seiner Meinung nach am Ende der Hinrunde gebraucht, um über die Runden zu kommen. 15 waren es am Ende und sind es immer noch - für Breitner viel zu wenig. Er urteilt: "Die Mannschaft hat nicht die Qualität für die Bundesliga. Tut mir leid."
 

Gewappnet für den "Fall X"
Dennis am 24.01.2012 um 13:14 (UTC)
 Augsburg - Andreas Rettig will sich beim FC Augsburg mit dem Klassenverbleib verabschieden. Ein Träumer ist der Manager nicht: Er würde beim Relegationsplatz 16 sofort einschlagen. Den Branchenreflexen werde der Aufsteiger "trotzen".
Jobgarantie für den Trainer, keine Panikkäufe im Transfer-Endspurt - Aufsteiger FC Augsburg will auch nach dem verpatzten Rückrundenstart im Abstiegskampf der Bundesliga konsequent an seinem Kurs der Vernunft festhalten. „Wir werden den sogenannten Mechanismen der Branche trotzen“, versicherte Manager Andreas Rettig.

„Während meiner Amtszeit kann ich eine Trennung von Jos Luhukay ausschließen“, erklärte der 48-Jährige, der den Abstiegskandidaten Nummer 1 am Saisonende nach sechs erfolgreichen Jahren verlassen wird, zum Trainerwechsel als üblicherweise letztem Mittel im Kampf um den Ligaverbleib. Der von ihm hoch geschätzte Niederländer Luhukay (48) könne „auch in Zukunft ruhig schlafen“, bekräftigte Rettig.
Bis zum Transferschluss am 31. Januar werden die Augsburger womöglich auf dem Spielermarkt noch einmal zuschlagen, aber wie bislang auch keine „unvernünftigen Dinge“ tun, wie der Manager garantiert: „Es gibt keinen Ersatz für wirtschaftliche Vernunft. Wir sind seriöse Kaufleute, wir lassen uns nicht treiben.“

Der Tabellenletzte hat im Winter bislang nur Jan Moravek vom FC Schalke ausgeliehen. Der Mittelfeldspieler, der bei der 0:1-Pleite beim SC Freiburg noch verletzt fehlte, soll im Kellerduell am Samstag gegen seinen Ex-Club 1. FC Kaiserslautern erstmals auflaufen. „Jan geht in die Spitze, ist torgefährlich, kann den Pass zum Tor spielen. Er hilft uns sicher“, äußerte Rettig über den Neuzugang.

Die Augsburger Macher um Präsident Walther Seinsch, den Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Bircks, Trainer Luhukay und Rettig planen ohnehin zweigleisig. „Wir sind vorbereitet für den Fall X“, sagte der Manager. Mit zahlreichen Spielern wie den Tormännern Jentzsch und Amsif sowie den Feldspielern Callsen-Bracker, Oehrl, Verhaegh, Werner, Sankoh und de Jong konnte er bereits die Verträge „leistungsbezogen“ für die erste und zweite Liga verlängern.

Auch bei den Vereinbarungen mit Sponsoren habe man für die Bundesliga nicht den „letzten Euro herausgeholt“, sondern zugleich auf „Top-Zweitligaverträge“ Wert gelegt. „Mir sind 20 000 Euro in der zweiten Liga mehr wert als 80 000 in der ersten“, verdeutlichte Rettig die Augsburger Vorgehensweise: „Wir planen so, dass nichts zusammenbricht. Der FC Augsburg ist am Beginn seiner Reise, sich im Profifußball fest zu etablieren. Dazu gehören Rückschläge.“

Vereine wie der SC Freiburg, VfL Bochum oder Kaiserslautern seien „unsere Kragenweite“, betonte Rettig: „Die gehen auch mal rauf und runter.“ Der Ligaverbleib wäre für Rettig das „i-Tüpfelchen“ auf eine „tolle Zeit“ in Augsburg. Schon Platz 16 würde er als großen Erfolg ansehen und beim Angebot des Relegationsplatzes sofort einschlagen.

„Wenn wir es schaffen würden, mit dem kleinsten Etat zwei Mannschaften in der Bundesliga hinter uns zu lassen und damit noch eine Chance auf den Ligaverbleib gegen den Dritten der 2. Liga zu haben, wäre das ein Etappenziel, das aller Ehren wert wäre.“

Seine eigene Zukunft ist offen. Auch seiner Frau zuliebe kehrt der gebürtige Leverkusener im Sommer ins Rheinland zurück. „Ich habe keine neue Aufgabe vor meinem geistigen Auge.“ Nach dem SC Freiburg, dem 1. FC Köln und dem FCA strebt er nicht unbedingt nach Höherem: „Ich definiere meine Jobzufriedenheit nicht über die Spielklasse.“

Der Verein ist noch auf der Suche nach einem neuen Geschäftsführer und Manager. „Ich sehe keinen Druck, dass mein Nachfolger morgen präsentiert werden müsste“, bemerkte Rettig. Als „lahme Ente“ fühlt er sich auf der Zielgeraden keineswegs: „Ich arbeite weiterhin so, als wenn ich auch die nächsten fünf Jahre noch hier wäre.“
 

U23: Auslosung Bayerische Meisterschaft
Dennis am 23.01.2012 um 17:25 (UTC)
 Nach dem Titelgewinn der U23 des FC Augsburg bei der Schwäbischen Hallenmeisterschaft steht nun die Bayerische Hallenmeistertschaft auf dem Programm. Am Samstag, 28. Januar, tritt das Team von Trainer Roland Bahl in Nördlingen an. Die Gruppenauslosung fand am Montag statt.

Die U23 bekommt es unter anderem mit dem Titelverteidiger SV Alemannia Haibach (Unterfranken), dem TSV Waldkirchen (Niederbayern) und dem DJK-SB Amberg (Oberpfalz) zu tun.
Das Teilnehmerfeld der Bayerischen Hallenmeisterschaft am kommenden Samstag (28.01.2012) im schwäbischen Nördlingen ist komplett und wurde am Montag im Rathaus der Gastgeberstadt Nördlingen ausgelost.

Neben dem Titelverteidiger SV Alemannia Haibach bekommt es die Mannschaft von Trainer Roland Bahl in Gruppe B auch mit dem TSV Waldkirchen und dem DJK-SB Amberg zu tun. Die Auslosung zur 30. Bayerischen Hallenmeisterschaft der Herren um den Lotto Bayern Hallencup 2012 ergab folgendes Bild:

Gruppe A:
SV Seligenporten (Mittelfranken - Bayernliga)
TSV Nördlingen (Gastgeber/Schwaben - Bezirksoberliga)
SV Memmelsdorf (Oberfranken - Landesliga Nord)
FC Unterföhring (Oberbayern - Landesliga Süd)

Gruppe B:
FC Augsburg II (Schwaben - Landesliga Süd)
SV Alemannia Haibach (Unterfranken - Landesliga Nord)
TSV Waldkirchen (Niederbayern - Bezirksoberliga)
DJK-SB Amberg (Oberpfalz - Kreisliga Amberg/Weiden Süd)

Das Endrunden-Turnier steigt am kommenden Samstag, den 28. Januar, ab 10:30 Uhr in der Hermann-Keßler-Halle, Anton-Jaumann-Industriepark 6 in 86720 Nördlingen.

Der FCA-Nachwuchs würde sich über zahlreiche Unterstützung freuen.
 

FC Augsburg wie ein Absteiger
Dennis am 23.01.2012 um 13:03 (UTC)
 Der FC Augsburg zeigte in Freiburg eine desolate Leistung. Was bleibt ist Selbstkritik und Zweckoptimismus. Von Herbert Schmoll
Das Erlebte mal sacken lassen, eine Nacht darüber schlafen. Eigentlich ist dies ein probates Mittel, um Enttäuschungen zumindest ein bisschen zu verarbeiten. Doch auch gestern Morgen sah die Welt beim FC Augsburg nicht wesentlich freundlicher aus. Die Ernüchterung über die 0:1-Niederlage und vor allen Dingen das insgesamt desolate Auftreten der Mannschaft im Bundesliga-Kellerduell beim SC Freiburg sind immer noch riesengroß. Auch Jos Luhukay, den man selten so ratlos sah, wollte den Kummer nicht länger mit sich herumschleppen, bat seine Männer Sonntag in der Früh vor dem Auslaufen an der SGL-Arena zur Analyse und redete dabei wohl Klartext.

Wo ist die gute Form der letzten Vorrundenspiele geblieben? Diese Frage stellten am Samstagnachmittag an der Dreisam die restlos enttäuschten Augsburger Fans, die ihre Mannschaft zum Teil gar nicht mehr wiedererkannten. Ängstlich wie zahnlose Kaninchen vor der giftigen Schlange zeigten sich viele Profis. Doch warum? Der Gegner hatte ja zunächst mit seiner rundum erneuerten Mannschaft genug mit sich selbst zu tun. Doch der FCA baute die Gastgeber durch seine Passivität und Ideenlosigkeit buchstäblich auf und sorgte dafür, dass die Freiburger immer stärker wurden und letztlich die Partie zwar spät, aber auch hochverdient gewannen. Der FCA agierte wie ein Absteiger.
„Wir haben alles vermissen lassen, was uns am Ende der Hinrunde ausgezeichnet hat, Leidenschaft, Einstellung und Engagement“, bemängelte Manager Andreas Rettig nach dem Spiel und fügte an: „Das war sehr schwer verdauliche Kost“. Die dem Geschäftsführer an seiner alten Wirkungsstätte im Breisgau gewaltig im Magen lag. Verkorkstes Thurk-Debüt beim FC Heidenheim

Nach dem Spiel dauerte es geraume Zeit, bis die Profis aus der Kabine kamen. Einer der Ersten war Torsten Oehrl. Der Mittelfeldspieler glaubte nicht, dass die Niederlage eine Sache der Einstellung war. „Von uns hat jeder gewusst, um was es geht“, sagte Oehrl, der selbst nach ordentlichem Beginn immer mehr nachließ, kaum etwas für Struktur im Spiel tat und auch jegliche Torgefahr vermissen ließ.

FCA kann sich von der Vergangenheit nichts kaufen

Tief enttäuscht zeigte sich auch Tobias Werner. „Wir haben keine spielerischen Mittel gefunden und deshalb auch kaum Möglichkeiten erspielt“, bilanziert der Linksaußen selbstkritisch, merkte auch an: „Wir sollten aber auch nicht alles schlechtreden, was zuletzt gut klappte.“

Doch von der Vergangenheit kann sich der FCA nichts mehr kaufen. Das weiß auch der Kapitän. Auch aus den Worten von Paul Verhaegh war die Enttäuschung zu vernehmen. Vor allen Dingen, weil es am Ende nicht mal mehr zu einem Unentschieden reichte. „Damit wären wir gut bedient gewesen“, erklärte der Niederländer, der bemängelte: „Wir sind insgesamt viel zu tief gestanden.“ FC Augsburg geschockt von eigener Leistung

Für Andreas Rettig ist die Niederlage in Freiburg nun allerdings kein Grund, die Personalpolitik des Vereins in Frage zu stellen. „Wir wussten schon vor dem Spiel um unsere Schwachstellen Bescheid und wissen das auch jetzt.“ Für ihn und seine Kollegen in der Führungsetage ist die Pleite kein Grund, in Hektik zu verfallen. „Wir sind auf dem Markt unterwegs und wenn es passt, werden wir nochmals zuschlagen.“

Dass beim Geschäftsführer am Sonntag die Stimmung wieder besser wurde, das lag auch an den Spielern. „Sie haben sich sehr selbstkritisch geäußert, keiner hat nach Ausreden gesucht.“ Für Rettig ein positives Signal. Auch, dass sich die Profis der prekären Situation vollauf bewusst sind und ihre volle Konzentration auf das Heimspiel am kommenden Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern richten. Rettig: „Ein Sieg und die Welt sieht für uns schon wieder viel besser aus.
 

KidsClub: Bereits über 600 Mitglieder
Dennis am 22.01.2012 um 17:04 (UTC)
 Der FCA-KidsClub erfreut sich großer Beliebtheit: Über den Jahreswechsel haben den FCA wieder zahlreiche Neuanmeldungen erreicht, so dass der KidsClub nun bereits über 600 Mitglieder zählen kann. Begrüßt wurden die neuen Mitglieder traditionell in der SGL arena. Dort erwartete die Kleinen ein große Überraschung.

Denn bei den ersten beiden Begrüßungstagen im neuen Jahr konnten die Neumitglieder jeweils einen FCA-Profis hautnah erleben. Sascha Mölders und Daniel Baier nahmen sich die Zeit, die Kids zu besuchen und zeigten Ihnen im Anschluss an eine Fragerunde im Pressekonferenzraum die SGL arena. Eindrücke zu den Begrüßungstagen erhalten Sie auf der Homepage des FCA-KidsClub.
 

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